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Archiv: Auszüge aus dem Jahresbericht 1998Quelle: Lichtblicke 1999 Durch zahlreiche Aktionen haben wir auch im vergangenen Jahr wieder viel Unterstützung erfahren, die in der letzten Ausgabe "Lichtblicke" bereits veröffentlicht wurden. Der neue Name "Lichtblicke" wurde von Radio NRW in Oberhausen lizenziert. Unser Logo ist seit 22. Dezember 1998 beim Deutschen Patent- und Markenamt unter der Registernummer 398 65 708 eingetragen. Damit haben wir die Möglichkeit, bei Mißbrauch dagegen vorzugehen. Der am 16. März 1998 neu gewählte Vorstand hat sich regelmäßig alle vier Wochen zu einer Vorstandssitzung, vielfach mit dem Beirat, getroffen. Für die sehr gute kooperative Zusammenarbeit möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Mein Dank gilt auch unserer Hausleiterin, Frau Andrea Heidenreich und unserer Familienhelferin, Frau Claudia C., die gemeinsam für das gute Klima in unserem Elternhaus sorgen, wie im Gästebuch nachzulesen ist. Danke sagen möchte ich auch Frau Silvia H., die unserer Schatzmeisterin zur Hand geht und für unsere Spender die schönen Dankurkunden fertigt und Frau Martina H., die für die Sauberkeit im Elternhaus sorgt. Unsere Schatzmeisterin, Frau Gerlinde Fendt, hat einen Helferstammtisch ins Leben gerufen. Über eine regere Teilnahme und "neue Gesichter" würden wir uns freuen. Hanna, die Tochter von Claudia C., und Frau Karin K. haben die Organisation für die Jugendgruppe übernommen. Beiden für ihren Einsatz und ihr Engagement ein ganz herzliches Dankeschön.
Bericht zur Belegung und den Aktivitäten im Elternhaus 1998 Im abgelaufenen Jahr konnten wir 105 Mütter, Väter bzw. Familien aufnehmen. 16 davon waren bereits 1996 oder 1997 Gäste unseres Hauses. Die Herkunft der Untergebrachten konzentriert sich nach wie vor auf Intensiv, Station 2 und das Klinikum. Seit Monaten zeichnet sich ab, daß wir überwiegend Belegungen, die länger dauern. Damit erfüllt das Elternhaus genau den ihm zugedachten Zweck. Eltern, die über einen längeren Zeitraum mit ihrem Kind in der Klinik bleiben müssen, sind nicht mehr 24 Stunden am Tag an das Patientenzimmer gebunden. So wird Eltern und Kind ein dringend notwendiger Freiraum gewährt. Wir freuen uns sehr darüber, daß die Klinik unsere Einrichtung nun als wertvolle Ergänzung voll akzeptiert zu haben scheint. Seit Mai haben wir fast nur noch Eltern, deren Kinder Langzeitpatienten sind, wodurch die Zahl der Übernachtungen stetig in die Höhe ging. Von 84 Übernachtungen im Januar stieg die Anzahl der Nächte auf fast das dreifache von 219 im Dezember. Es handelt sich hierbei in erster Linie um Eltern von Frühchen und krebskranken Kindern. Äußerst positiv wirkt sich die Einstellung von Claudia C. auf die Arbeit im Elternhaus mit den Familien aus. Es steht nun permanent ein Ansprechpartner für die Eltern zur Verfügung, und wir können unsere Dienste zur Betreuung für Geschwisterkinder wesentlich uneingeschränkter zur Verfügung stellen. Die Familienhelferin nimmt sich der Familien voll und ganz an und kann so auf die individuellen Bedürfnisse eingehen und erfährt auch wichtige Hintergrundinformationen. Die Angebote der Elterninitiative können so effektiver vorgebracht und zielgerichtet zum Nutzen der ganzen Familie eingebracht werden. Immer häufiger nehmen die Familien die Möglichkeit der Mitaufnahme von Geschwisterkindern wahr. Nutzung der Räume Auch 1998 stellten wir den Schwestern der Station 2 unsere Räume für die Supervisionen und andere Zusammenkünfte zur Verfügung. Unser Angebot für die Nutzung der Räumlichkeiten hat sich inzwischen herumgesprochen. So kamen im letzten Jahr verschiedene Ärzte und Schwestern auf uns zu, die mit ihren Kollegen und Freunden ihre Abschieds- oder Examensfeiern hier begingen. Eltern ehemaliger Patienten der Station 2 haben sich in regelmäßigen Abständen zu einem Treffen im Mildred-Scheel-Haus eingefunden. Gerlinde Fendt, die Schatzmeisterin, lud aktive Mitglieder zu Gesprächsrunden und Vorbereitungstreffen ins Elternhaus. Die Idee einer Jugendgruppe wurde aktiv umgesetzt. So fanden bereits Treffen statt, bei denen sich die Jugendlichen Gedanken über Sinn und Inhalt ihrer Gruppe machten. Die Jugendlichen organisierten, wie bereits schon einige Male vorher, eine Party, zu der auch Geschwister und Freunde eingeladen wurden. Unter dem Motto von Halloween trafen sich über 30 Jugendliche, großteils verkleidet. Das Gesundheitsamt übernahm im letzten Jahr die Koordination der Selbsthilfegruppen. Sie war auch auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten für verschiedene Gruppierungen nach dem Wegfall des Verbandes der Betriebskrankenkassen. Wir stellen unser Haus seither der Koordinationsstelle und verschiedenen Selbsthilfegruppen zur Verfügung. Für Klinikfremde sind unsere Räume ebenfalls interessant und werden deshalb sehr gerne angemietet. |
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Elterninitiative krebskranker Kinder Augsburg e.V.
Tel: 0821-440690, info@krebskranke-kinder-augsburg.de Hosting und Domains: SiliconInn Media AG |