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Archiv: Cowboys und Indianer helfen krebskranken Kindern

Quelle: Lichtblicke 1999

Cowboys und Indianer helfen krebskranken Kindern
Fred Rai feierte 20. Geburtstag der Western-City

Hoch zu Roß, souverän und gutgelaunt zeigte sich Fred Rai seinen Verehrern. Zum 20. Geburtstag der Westernstadt kamen diese zu Hunderten nach Dasing.

20 Jahre ist es schon her, daß am Gallenbacher Berg Pionierstimmung herrschte. Die Gründerzeit ist in der Westernstadt nie vergangen. Ein reichhaltiges Programm zeigte, daß der Westen Amerikas zumindest hier fortlebt. Prominente Gäste und Freunde machten ihre Aufwartung und überbrachten Glückwünsche.

So wie Vivian, die mexikanische Sängerin, die mit ihren Liedern einheizte. Oder Fred Krs, der seine Fiedel zum Glühen brachte. Musikalisch war außerdem mit Stargast Teddy Parker, der Why not Band und Nashville Train jede Menge geboten.

Zahlreiche Ehrengäste wie Bandleader Ambros Seelos, Olympiasieger im Eisschnellauf Dr. Erhard Keller, Bundestagsabgeordneter Eduard Oswald oder der Philosoph Professor Dr. Helmut Zöpfl und viele andere mehr bewiesen ein Herz für Fred Rai und für Kinder.

Mit der Landung von Eberhard Gienger, dem Weltmeister am Reck 1979, und Klaus Renz von der deutschen Fallschirmsprung-Nationalmannschaft vor Fred Rai, nachdem sie minutenlang über der Westernstadt schwebten, geriet das Fest zum Höhepunkt. Beide gratulierten Fred Rai zum 20. Geburtstag seiner Stadt. Und gratulieren darf man Fred Rai dafür, daß er seine Pferde ohne Peitsche trainiert. "Wir bilden unsere Pferde auf Belohnung aus, nicht auf Bestrafung. Am Zügel muß nicht gezogen werden, er ist nur zur Korrektur", so Rai seinen Ritt kommentierend. So lieben die Besucher ihren Cowboy. Wie er auf engstem Raum sein Pferd durch die Menschenmenge tänzeln läßt, so eng, daß das Fell des Tieres für die Kinderhände erreichbar bleibt.

Und Fred Rai liebt auch die Kinder. Wieder hat er sein Fest zugunsten krebskranker Kinder ausgerichtet und 10 000 Mark aus seinem Erlös gespendet.